20.04.2017

Dal mit Linsen, Blumenkohl, Bärlauch und Raita

Die Zutatenliste ist etwas länger als üblich, die Zubereitung aber trotzdem ganz unkompliziert. Das würzige Dal mit Linsen, Blumenkohl und Bärlauch wird einfach so lange gekocht, bis die Konsistenz angenehm dick ist und die Aromen sich zu einem herrlichen Geschmackserlebnis verbunden haben. Besonders lecker schmeckt das Dal in Kombination mit dem Raita aus Joghurt und Gurken, das einen angenehm frischen Kontrast dazu bietet. Den Bärlauch kann man außerhalb der Saison natürlich auch durch Knoblauch ersetzten.

Dal mit Linsen, Blumenkohl, Bärlauch und Raita
Dal mit Linsen, Blumenkohl, Bärlauch und Raita

Zutaten

Für das Dal:
150 g Berglinsen
800 g Dosentomaten
400 ml Wasser
1/2 Blumenkohl
2 Zwiebeln
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Bund Bärlauch
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Koriandersamen
1/2 TL Cayennepfeffer
2 EL Ghee (oder Butterschmalz)
Salz, Pfeffer

Für das Raita:
250 g Joghurt
1 Bio-Gurke
1/2 Zitrone
1 TL Senfsamen
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Im Butterschmalz langsam andünsten, bis sie weich und zart gebräunt sind. Den Ingwer in feine Stücke hacken und den Bärlauch in Streifen schneiden. Beides zu den Zwiebeln geben und kurz mitdünsten. Kreuzkümmel- und Koriandersamen mörsern und samt Cayennepfeffer unterrühren. Linsen, Tomaten und Wasser dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa 20 Minuten lang köcheln lassen. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und den Strunk würfeln. Beides ungefähr weitere 20 Minuten mitkochen lassen, bis Linsen und Blumenkohl gar sind.

In der Zwischenzeit die Gurke der Länge vierteln und die Kerne herausschneiden. In kleine Stücke schneiden und mit dem Joghurt sowie dem Saft der Zitrone vermischen. Senf- und Kreuzkümmelsamen im Mörser zerstoßen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit dem Dal servieren.

Dal mit Linsen, Blumenkohl, Bärlauch und Raita

Vor einem Jahr: Dulce de leche con chocolate
Vor zwei Jahren: Knuspermüsli mit Datteln, Walnüssen und Sesam
Vor drei Jahren: Hefezopf mit Tonkabohne und Orange
Vor vier Jahren: Cranberry-Scones mit weißer Schokolade
Vor fünf Jahren: Bärlauch-Mandel-Pesto
Dal mit Linsen, Blumenkohl, Bärlauch und Raita

11.04.2017

Gefüllter Hefekuchen mit Himbeerkonfitüre [Povitica]

Von außen wirkt dieser Hefekuchen zwar recht unscheinbar, beim Anschnitt ist die Überraschung dafür umso schöner: Der Teig wird nach dem Vorbild der osteuroäischen Povitica vor dem Backen mit der Füllung bestrichen und dann eingerollt. Dabei entsteht nicht nur ein schönes Muster, der Kuchen ist dadurch auch noch besonders saftig!

Gefüllter Hefekuchen mit Himbeerkonfitüre [Povitica]
Gefüllter Hefekuchen mit Himbeerkonfitüre [Povitica]

Zutaten für eine kleine Kastenform

Für den Teig:
250 g Mehl
175 ml Milch
10 g frische Hefe
2 EL Zucker
1/4 TL Salz
2 EL Butter
1 Ei
Hagelzucker

Für die Füllung;
200 g Himbeerkonfitüre

Zubereitung

Die Hefe in der zimmerwarmen Milch auflösen und für ein paar Minuten stehen lassen, bis sich erste Bläschen bilden. Mehl, Zucker, Salz und die kleine Stücke geschnittene Butter in eine Schüssel geben. Das Ei trennen und das Eigelb ebenfalls dazugeben. Das Eiweiß zunächst im Kühlschrank aufbewahren (es wird später noch zum Einpinseln des Hefekuchens gebraucht). Zum Schluss die Milch mit der Hefe in die Schüssel gießen und alles mehrere Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Schüssel anschließend mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur für etwa 90 Minuten gehen lassen. Das Volumen des Teigs sollte sich danach vergrößert haben.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche sehr dünn zu einem Rechteck ausrollen und die Konfitüre darauf verstreichen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen. Die Teigrolle in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform legen (etwa wie eine eingerollte Schlange). Die Form mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und für eine weitere Stunde gehen gehen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Den Hefekuchen mit dem Eiweiß bepinseln und etwas Hagelzucker daraufstreuen. Für 50 bis 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Im Zweifelsfall sollte der Kuchen eher länger als kürzer im Ofen bleiben, durch die Füllung ist er von innen nämlich sehr feucht.

Gefüllter Hefekuchen mit Himbeerkonfitüre [Povitica]

Vor einem Jahr: Huhn mit Szechuanpfeffer, Erdnusssauce und Reisnudeln
Vor zwei Jahren: Marokkanisches Pitabrot aus der Pfanne
Vor drei Jahren: Tajine mit Rindfleisch, Mandeln und Datteln
Vor vier Jahren: Dip aus weißen Bohnen, Knoblauch und Basilikum
Vor fünf Jahren: Lemon Curd
Gefüllter Hefekuchen mit Himbeerkonfitüre [Povitica]
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