29.06.2017

Geschmorte Rote Bete-Blätter und Spinat mit Balsamico

Wenn man das Glück hat, Rote Beten mit frischem Grün zu finden, dann kann man nicht nur die Knolle genießen, sondern auch noch ein leckeres Gericht aus Blättern und Stielen kochen. Sie können ganz einfach wie (und sehr gut auch zusammen mit) Mangold oder Spinat zubereitet werden. Geschmort und dann mit etwas Balsamico und Honig verfeinert schmecken sie köstlich, sowohl warm als auch kalt.

Geschmorte Rote Bete-Blätter und Spinat mit Balsamico
Geschmorte Rote Bete-Blätter und Spinat mit Balsamico

Zutaten

Blätter und Stiele von einem Bund Rote Bete
100 g frischer Spinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Schuss Balsamico
1 TL Honig
Olivenöl, Pfeffer, Salz

Zubereitung

Die Zwiebeln in dünne Halbringe schneiden und bei mittlerer Hitze für etwa 10 Minuten im Olivenöl anbraten, bis sie weich und zart gebräunt sind. In der Zwischenzeit die Rote Bete-Blätter und den Spinat sorgfältig waschen. Die Stiele von den Rote Bete-Blättern abschneiden, zu den Zwiebeln in die Pfanne geben und für 10 weitere Minuten mitschmoren. Zum Schluss den Knoblauch pressen und unterrühren. Einen guten Schuss Balsamico und den Honig dazugeben. Die Rote Bete-Blätter sowie den Spinat unterrühren, pfeffern und salzen alles noch kurz köcheln lassen, bis die Blätter zusammengefallen sind.

Geschmorte Rote Bete-Blätter und Spinat mit Balsamico

Vor einem Jahr: Vanillepudding aus dem Ofen mit frischen Himbeeren
Vor zwei Jahren: Schokoladen-Tarte mit dunkler und weißer Ganache
Vor drei Jahren: Brokkolisuppe mit Schinkenwürfeln und Zwiebeln
Vor vier Jahren: Crispy Chicken Fingers
Vor fünf Jahren: Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse
Geschmorte Rote Bete-Blätter und Spinat mit Balsamico

16.06.2017

Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Dip & Buchtipp

Bei einem Urlaub in Israel habe ich zum ersten Mal im ganzen gerösteten Blumenkohl probiert und seitdem gehört er zu meinen liebsten Alltagsgerichten. Durch das lange Backen im Ofen schmeckt das Innere des Blumenkohls angenehm zart, außen bilden sich köstliche Röstaromen. Ich esse den Blumenkohl gerne nur mit etwas Rote Bete-Tahini-Dip als Hauptgericht, aber man kann ihn auch sehr gut zerteilen und als Beilage reichen. Schmeckt sowohl warm also auch kalt!

Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Sauce
Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Sauce

Für die Zubereitung eignen sich zwei Methoden am besten: Man kann den Blumenkohl bei 180°C bis zu zwei Stunden lang langsam garen oder man kocht ihn für wenige Minuten vor und backt ihn dann kürzer mit hoher Temperatur. Die zweite Methode habe ich in "Die jüdische Küche" von Annabelle Schachmes kennengelernt und auch wenn das Ergebnis einen Hauch weniger aromatisch ist, liegt es dafür dank der kürzeren Zubereitungszeit im Punkt "Alltagstauglichkeit" weit vorne. Im Grunde genommen dreht sich auch im Buch viel um den Alltag: In Form der Gerichte, die jüdische Familien auf der ganzen Welt in ihrem täglichen Leben begleiten. Dabei lässt sich die "jüdische Küche" gar nicht so einfach unter diesem Label zusammenfassen, denn eigentlich handelt es sich um eine Weltküche, in sich die Einflüsse verschiedenster Kulturen verbunden haben. Annabelle Schmaches Recherche hat sie deshalb auf mehrere Kontinente geführt und die Ergebnisse sind eine bunte Mischung unterschiedlicher Gerichte, die von Israel über Tunesien und Polen bis zu den bekannten Spezialitäten aus den New Yorker Delis reicht. Man erfährt viel über die essenziellen Gewürze und Zubereitungsformen, Vorspeisen und Beilagen, Hauptgerichte, Gebäck und Süßes - und noch einiges mehr über Traditionen, Bräuche und das jüdische Leben. Die Rezeptsammlung ist umfassend und enthält natürlich alle Klassiker (Gefilte Fisch, Pastrami, Falafel, Hummus, Challah und viele weitere), die neben unbekannteren, aber nicht weniger appetitanregenden, Köstlichkeiten stehen (zum Beispiel Kemias, mit Tapas vergleichbare Kleinigkeiten; Tscholent, ein lange garter, deftiger Eintopf; Kneidler, Klöschen aus Matzenmehl, die als Suppeneinlage gegessen werden). Viele Rezepte werden von Fotos begleitet, Abwandlungen des Gerichts kommen ohne Bebilderung aus. Die Fotos sind für meinen Geschmack zwar eher durchschnittlich, aber insgesamt formt sich beim Blättern trotzdem ein angenehmer Gesamteindruck. Noch ein kleiner Wermutstropfen: Es gibt zwar ein Rezeptverzeichnis, aber leider kein Zutatenregister, was ich bei einem Buch mit diesem Umfang toll gefunden hätte. "Die jüdische Küche" wurde mir von Südwest Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Sauce

Zutaten

1 Blumenkohl
Olivenöl, Salz

Für den Dip:
1 gekochte Rote Bete
100 g Joghurt
1 EL Tahini
1 EL Zitronensaft
1 Hand voll Granatapfelkerne
Salz

Zubereitung

Den Ofen auf 250°C vorheizen. Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Die Blätter und den unteren Teil des Strunks vom Blumenkohl entfernen. Sobald das Wasser kocht, den Blumenkohl darin für etwa 4 Minuten vorkochen. Anschließend gut abtropfen lassen, großzügig mit Olivenöl einreiben und von allen Seiten salzen. Für etwa 45 Minuten im Ofen backen, bis er von außen gut gebräunt ist.

In der Zwischenzeit den Dip vorbereiten. Ich koche dafür schon vorher eine Rote Bete samt Schale für etwa 45 Minuten in gesalzenem Wasser. Danach wird sie geschält und weiterverarbeitet. Man kann aber auch gekaufte vorgekochte Knollen benutzen. Für den Dip einfach alle Zutaten - bis auf die Granatapfelkerne - zusammen püriert und anschließend mit Salz abgeschmecken. Dann die Granatapfelkerne darauf verteilen. Zusammen mit dem Blumenkohl servieren.

Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Sauce

Vor einem Jahr: Focaccia mit gerösteter Paprika
Vor zwei Jahren: Limetten-Kokos-Tartelettes mit Baiser
Vor drei Jahren: Gefüllte Pizzette mit Ricotta, Tomaten und Mozzarella
Vor vier Jahren: Mandel-Zitronen-Kuchen
Vor fünf Jahren: Gefüllte Pide mit Lammhackfleisch
Ganzer gerösteter Blumenkohl mit Rote Bete-Tahini-Sauce
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